Bücker Bestmann Scale-Modell im Maßstab 1:6

Als Basis für diesen Nachbau eines BÜ181 in Scale-Ausführung dient der Bausatz der Firma Krick. Leider ist dieser Bausatz im Handel nicht mehr erhältlich. Lediglich der Bauplan kann noch über den Verlag VTH bezogen werden. Hier nun einige Angaben von Christoph zu seinem Projekt. Den Link zur Bildergalerie finden Sie am Ende der Seite

Galerie öffnen „Das gute an diesem Baukasten ist die wirklich genau getroffene Scale-Kontur und die recht leichtgewichtige Konstruktion. Was mir nicht gefallen hat ist, dass aufgrund der vorgegebenen Konstruktion kein Kabinenausbau möglich ist, sowie die komplette vorgeschlagene Art der Detailierung, das Fehlen/ Vernachlässigen derselben u. die leichte aber labberige ABS Motorhaube. Um mich der nötigen Modifikationen in Richtung Scale- Modell anzunähern, habe ich mich entschlossen, zunächst ein Arbeitsmodell des Rumpfvorderteils und des Tragflächenmittelteils zu bauen, da hier sämtliche Probleme zusammenkommen und RC und Motoreinbau geklärt werden können nachdem der üppige Platz hierfür durch den Kabinenausbau wegfällt. Parallel habe ich begonnen die Pläne sowie Spanten u. Rippen etc. sowie die mühsam erkämpften Schablonen für die Kabinenrahmen usw. als CAD Zeichnung einzugeben um später die Kontrolle über den Maßstab sowie die nötigen konstruktiven Änderungen zu haben. Ursprünglich hatte ich alles für eine „OS FS-40 Viertaktmotor ausgelegt, werde allerdings mittlerweile eher in Richtung Elektroantrieb (Brushless Spitz 40) weiterplanen, was bei dieser Größe noch gut machbar ist. Um die Tragfläche wie vorgesehen ungeteilt lassen zu können, sitzen die Sitze und ein Teil der Hebel etc. in der Tragfläche. Hierfür muss die Oberseitenbeplankung des Flügel-Mittelstücks in Rumpfbreite komplett entfallen. Die nötige Festigkeit möchte ich zurückholen, indem die Gurte des Hauptholms bzw. die Fachwerkträger des Originals in diesem Bereich aus CFK Rundstäbe nachgebaut und jeweils ca. 2 Rippen weit in die Tragfläche eindringen. Im Original sitzen auf bzw. zwischen diesen Trägern die Rundschalen der Sitze. Um die Tragfläche vom Rumpf trennen zu können, müssen die Sitze klappbar ausgeführt werden. Eine Alternative wäre eine Flügelsteckung wie beim Segler mit festem Tragflächenmittelstück im Rumpf. Da ich die Servos für Querruder u. Klappen mit der vorgesehenen altmodischen Umlenkung im Tragflächenmittelstück belassen möchte scheidet diese Variante vorerst aus. Auch die Befestigung des E- Motors muss ich für das endgültige Modell noch klären. Galerie öffnenGeplant habe ich die Haube aus Sperrholz aufzubauen mit den seitlichen Klappen des Originals als Zugang zu den Akkus. Lediglich die ABS Spitze der Haube werde ich verwenden. Zum Glück ist die Haube heute noch problemlos erhältlich. Ansonsten habe ich am Arbeitsmodell alles mögliche ausprobiert- auch für mich Neues wie den Bau einer Pilotenpuppe.
Ich will nicht noch näher ins Detail gehen, habe allerdings, wie ersichtlich, noch einigen Klärungsbedarf und würde mich freuen jemand zum Fachsimpeln mit einer ähnlichen Aufgabenstellung zu finden. Auch kann ich mir vorstellen, dass der Eine oder Andere diesen Baukasten noch irgendwo rumliegen hat und ihn vielleicht auch schon mal als Ausgangspunkt für eine Scalemodifikation ins Auge gefasst hat."

Also vorerst Holm u. Spantenbruch.

Mit freundlichem Gruß
Christoph

Kontakt: christoph-stueck@gmx.de

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